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Osteopathie im OPZ

Seit Sommer 2013 haben wir die Zulassung der gesetzlichen Krankenversicherung Osteopathie abzurechnen. Informieren sie sich bei Ihrer Krankenkasse über ihre individuelle Förderung.

Durch unsere Abschlüsse als Heilpraktiker dürfen wir die Heilkunde und damit die Osteopathie auch ohne ärztliche Verordnung durchführen. Allerdings fordern die meisten gesetzliche Krankenkassen eine Notwendigkeitsbescheinigung eines Arztes, damit sie eventuell die Kosten der Behandlung übernehmen können.

Die Osteopathie ist eine Heilkunde, bei der der Osteopath,  den Menschen mit seinen Händen untersucht und behandelt.

Damit der Körper in der Lage ist sich selbst zu regulieren (zu heilen), müssen alle Strukturen gut beweglich und gut versorgt sein. Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile, der Organsysteme, sowie deren Zusammenspiel. Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, reagiert der Körper mit Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus nicht mehr kompensieren – es entstehen Beschwerden. Beim Forschen nach den Ursachen der Beschwerden stehen Strukturstörungen und die daraus resultierenden Fehlfunktionen im Vordergrund. Diese somatische Dysfunktion gilt es in der Osteopathie aufzuspüren und zu beheben.

Ziel der osteopathischen Behandlung ist die Verbesserung der funktionellen Rahmenbedingungen, damit die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiv werden können. Eine Behandlungserfolg wird nicht versprochen und garantiert, da dieser auch von den inneren Prozessen abhängt, deren Potenzial individuell unterschiedlich ist.

Indikationsgebiet: Alle funktionell-chronischen Erkrankungen.

Kontraindikationen: Akut- und Intensivmedizin. Alle Fälle, bei denen die Gesundungsprozesse auch bei optimalen anatomisch-physiologischen Rahmenbedingungen nicht ausreichend greifen, z.B. Notfall- und Intensivmedizin, psychische Krisen, immunsystemrelevante Erkrankungen etc.

Vergütung: Die Vergütung erfolgt auf Zeitbasis, um den Behandlern einen Freiraum für die individuelle Behandlung zu gewährleisten. Der normale Zeitrahmen bewegt sich zwischen 45 und 60 Minuten.

Erstattung durch die gesetzliche Krankenkasse:  Welche gesetzliche Krankenkassen (GKVs) die osteopathische Leistungen anteilig erstatten oder im Rahmen von Pilotprojekten Kosten für osteopathische Leistungen übernehmen, ist sehr individuell. Eine aktuelle Liste finden Sie unter http://www.osteokompass.de/de-patienteninfo-krankenkassen.html. Bitte beachten Sie, dass Voraussetzungen, Leistungsumfang, Abrechnung und Leistungserbringer jeweils unterschiedlich sind. Vorraussetzung zur Kostenerstattung durch die GKV ist eine medizinische Notwendigkeitsbescheinigung durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Am besten informieren Sie sich vor der Behandlung direkt bei Ihrer Krankenkasse.

Behandlungstechniken der Osteopathie

Osteopathie

Für den Osteopathen ist der Körper eine Einheit, in dem sich alle Teilsysteme (Bewegungs-, Organ- und craniosakrales System) gegenseitig beeinflussen. Unterliegt der Körper zu großer Belastung, kann bereits ein kleiner Auslöser das System aus dem Gleichgewicht bringen und die Krankheitssymptome entstehen lassen.

Mittels manueller Techniken setzt der Therapeut den Selbstheilungsprozess des Körpers in Gang. Das Ziel dieser ganzheitlichen Behandlungsmethode ist somit die Verbesserung der Belastungs- und Kompensationsfähigkeit des gesamten Organismus.

Craniosakrale Therapie
Craniosakrale Therapie

Craniosakrale Therapie

Das craniosakrale System besteht aus dem Zentralnervensystem, dessen bindegewebige Hüllen und Membranen, dem knöchernen Schädel (cranium) sowie der Wirbelsäule bis zum Kreuzbein (Os sacrum). Die craniosakrale Therapie wird angewendet u.a. bei Wirbelsäulensyndromen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Kindern mit Störungen der Hirnleistung (z.B. ADHS), Folgen von übermäßigem körperlichem und emotionalem Stress.

Das Behandlungsziel ist die Harmonisierung der Gewebespannung, die Reduktion des Schmerzes und die Wiederherstellung der normalen Funktion und Belastbarkeit.